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Liebe und Leben: Die Filmtage wecken große Gefühle - Frankenpost


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    Kinder aus der Region, die groß geworden sind, eine Komödie rund um die AfD und Einblicke in das Schaustellerleben gibt es ab dem 24. Oktober.

    Wenn am 24. Oktober die Internationalen Hofer Filmtage beginnen, geht es wieder um die ganz großen Gefühle. Mit dabei sind auch wieder einige bekannte Namen.

    DER JUNGE, DEM DIE WELT GEHÖRT, Regie: Robert Gwisdek (Deutschland, Italien 2023), mit Julian Pollina, Denis Lavant, Chiara Höflich und Corinna Harfouch

    Darum geht es: Der junge Basilio lebt in einer Villa auf Sizilien mit seinem geheimnisvollen älteren Mentor Kasimir, der ihm helfen soll, wahre Poesie zu finden. Eines Tages trifft er Klara, deren Leben auf mysteriöse Weise mit seinem eigenen verknüpft zu sein scheint, was ungeahnte Entdeckungen zur Folge hat.

    DRIFT, Regie: Anthony Chen (Frankreich, Griechenland, Vereinigtes Königreich 2023), mit Cynthia Erivo, Alia Shawkat, Ibrahima Ba, Honor Swinton Byrne, Zainab Jah, Suzy Bemba und Vincent Vermignon

    Darum geht es: Jacqueline ist ein junges Flüchtlingsmädchen, das allein und mittellos auf einer griechischen Insel strandet. Während es versucht zurecht zu kommen, lernt es eine wurzellose Reiseleiterin kennen. Die beiden Freunden sich an und schaffen es, gemeinsam neuen Mut zu fassen.

    LIVING LIKE CANDICE, Regie: Dirk Rosenlöcher (Deutschland 2023), mit Constantin Gerhards, Vita Tepel, Andreas Nickl, Madeleine Niesche, Slavko Popadic und Karsten Jaskiewicz.

    Darum geht es: Friedemann vertickt Medikamente, um die Beerdigung seiner Mutter bezahlen zu können. Bei einem Deal auf einer Kirmes lernt er die lebenshungrige Candice kennen, woraufhin ein ereignisreicher Abend seinen Lauf nimmt. Als er jedoch erfährt, dass Candice krank ist und welche Pläne sie hat, kommen verdrängte Erinnerungen wieder hoch.

    MARINETTE, Regie: Virginie Verrier (Frankreich 2023), mit Garance Marillier, Emilie Dequenne und Alban Lenoir

    Darum geht es: Marinette Pichon ist eine der erfolgreichsten Fußballerinnen der Welt, von Frankreich bis in die Vereinigten Staaten. Der Film folgt dieser Pionierin auf ihrem Weg, mehr Bewusstsein für Frauenrechte und Chancengleichheit im Sport zu schaffen. Dabei geht es auch um ihre schwere Kindheit und ein Coming-Out in einer Zeit, in der an LGBTQ+-Rechte noch nicht zu denken war.

    MY SAILOR, MY LOVE, Regie: Klaus Härö (Finnland, Irland 2022), Jmit James Cosmo, Brid Brennan, Catherine Walker, Emma Gunnery, Alison Byrne, u.a.

    Darum geht es: In Sorge um ihren jähzornigen Vater Howard, einen pensionierten Kapitän, stellt die gestresste Krankenschwester Grace die ortsansässige Witwe Annie als Haushälterin ein. Als sich die beiden unerwartet ineinander verlieben, brechen bei Grace alte Wunden auf und gut gehütete Geheimnisse kommen als Licht. Kann die Liebe der beiden dieser Probe standhalten?

    ÜBERLEBEN IN BRANDENBURG, Regie: Ben von Grafenstein, Zoltan Paul (Deutschland 2023), mit Adele Neuhauser, Sabine Weibel, Joachim Assböck, Dietrich Hollinderbäumer, Rappel Herford und anderen.

    Darum geht es: Dem Filmemacher Lazlo Kovac wird die Finanzierung für ein Projekt gestrichen. Er schlittert in eine Lebenskrise, berappelt sich jedoch wieder, als ein rechter AfD-Politiker der einzige Bürgermeisterkandidat in seinem 120-Seelendorf wird und er sich kurzerhand als Gegenkandidat aufstellen lässt. Eine Komödie über Altersdiskriminierung und Post-Midlife-Crisis, die aktueller nicht sein könnte.

    LAISSEZ-MOI, Regie: Maxime Rappaz (Schweiz, Frankreich, Belgien 2023), mit Jeanne Balibar, Thomas Sarbacher und Pierre-Antoine Dubey.

    Darum geht es: Claudine widmet ihr ganzes Leben ihrem behinderten Sohn. Jeden Dienstag nimmt sie sich allerdings etwas Freiheit und trifft sich in einem Berghotel mit fremden Männern, die auf der Durchreise sind. Als einer von ihnen beschließt, seinen Aufenthalt ihretwegen zu verlängert, sieht sie ihren Alltag auf den Kopf gestellt und ertappt sich dabei, von einem anderen Leben zu träumen.

    THE BREAKING ICE, Regie: Anthony Chen (Volksrepublik China, Singapur 2023), mit Dongyu Zhou, Haoran Liu und Chuxiao Qu

    Darum geht es: Haofeng ist ein junger Hafenarbeiter und kommt aus der Großstadt Shanghai zu Besuch in ein kleines winterliches Städtchen im Norden Chinas. Dort fühlt er sich zuerst allein, bis er die charmante Stadtführerin Nana kennenlernt, welche ihm Xiao, einen Restaurantfachmann vorstellt. Nach einem durchzechten Wochenende werden die drei Freunde und versuchen sich allmählich aus ihrem buchstäblich eiskalten Umfeld zu befreien.

    7 ODER WIE HALTE ICH DIE ZEIT AN, Regie: Antje Starorst, Hans Helmut Grotjahn (Deutschland 2023), mit Vanessa Cachimuel Montalvo, Albrecht Felsmann, Basile Grondon, Vivi Vassileva, und anderen

    Darum geht es: 13 Jahre nach der Premiere von „7 oder Warum ich auf der Welt bin“ sind die sieben portraitierten Kinder aus aller Welt junge Erwachsene geworden. Als solche lassen sie die Filmemacher an ihrem Lebensgefühl teilhaben. Der Film zeigt den philosophischen Kontext ihres jetzigen Lebens und der Zukunft der Generation zwischen 20 und 30.

    FLIEGENDE BAUTEN, Regie: Johann Schilling (Deutschland 2023), mit Frank Herrmanns, Cedric Reinartz, Dustin Knieriemen und Marcus Herfs

    Darum geht es: Vier Männer, ein Fahrgeschäft. Gemeinsam ziehen sie auf die Jahrmärkte und bescheren den Menschen eine unbeschwerte Zeit. Ein Film, der hinter die Kulissen blickt und von Menschen erzählt, die sich brauchen, vielleicht auch lieben, aber sich nichts davon sagen können.

    FRANK MEYER, Regie: Leonhard Hofmann, Ricardo Dejan Jurkovic (Deutschland 2023)

    Darum geht es: Der Film begleitet über 10 Jahre hinweg Frank Meyer, einen Bodybuilder im Ruhestand. Er beginnt seine gewaltvolle Kindheit aufzuarbeiten und seine Männlichkeit zu hinterfragen. Frank erleidet einen Schlaganfall, einen Herzinfarkt und Nierenversagen doch trainiert trotzdem weiter, in der Hoffnung irgendwann zurückzukommen.

    MY BODY, MY SOUL, Regie: Clarissa Eysell (Deutschland 2023), mit Amelie Jordan, Andreas Oberndörffer, Patricia Sophie Schüttler und Sandra Höstermann-Schüttler.

    Darum geht es: Ein Blick in den Spiegel verrät oft mehr, als uns lieb ist. Stimmt der Körper mit der Seele überein? Und was, wenn nicht? Durch ihre Transition finden Andreas, Amelie und Patricia einen Weg zur Selbstakzeptanz und schließlich auch zur Selbstliebe.

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    Author: Austin Miller

    Last Updated: 1702005002

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    Name: Austin Miller

    Birthday: 1987-12-13

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    Job: Paramedic

    Hobby: Graphic Design, Stamp Collecting, Metalworking, Knitting, Camping, Bird Watching, Stargazing

    Introduction: My name is Austin Miller, I am a rich, spirited, daring, irreplaceable, Adventurous, clever, forthright person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.